Piemont



Piemont mit seiner Hauptstadt Turin, liegt in Norditalien und grenzt im Norden an die Schweiz und im Westen an Frankreich. Die Region besticht durch sein Panorama, das dreigeteilt aus der Alpenregion, dem Hügelland, der Po-Ebene sowie aus der Gegend rund um das Westufer des Lago Maggiore besteht.  Zu Piemont gehört geografisch gesehen auch das Aostatal, das politisch jedoch autonom ist. Im Vergleich zu anderen Gegenden Italiens ist Piemont touristisch noch wenig erschlossen. Touristenschwerpunkte liegen im nördlichen Teil am Lago Maggiore, wo sich Badeurlauber und Wassersportler tummeln oder in den Wintersportgebieten. Für Anhänger des weißen Sports bietet Piemont vor allem im olympischen Skigebiet, dem Erbe der Winterspiele 2006  rund um Turin, zahlreiche Abfahrten und Langlaufpisten. Auch die Kunst- und Kulturschätze sind vorwiegend in unmittelbarer Nähe von Turin zu finden. Zu den berühmtesten barocken Bauten zählen die Palazzo Reale, Palazzo Madama und die Kirche San Lorenzo in Turin. Am Lago Maggiore sind  die Borromäischen Inseln eine der größten Attraktionen. Allen voran die Isola Bella, ein barocker Inselpalast mit mehrstöckiger Gartenanlage. Im Herbst ist Trüffelzeit in Piemont und damit boomt ab Oktober der Tourismus am Lage Maggiore. In dieser Jahreszeit ziehen die traditionellen Trüffelmärkte in Asti und Alba zahlreiche Besucher ins Piemont.